Cape Town is calling

Noch 2 mal schlafen, dann gehts wieder los. Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Jahr vergangen ist. Südafrikas Ruf hat uns also auch 2023 ereilt, und dank KLM werden wir am Sonntag morgen im News Cafe sitzen, den ersten Cappuccino trinken und das obligatorische Müsli essen – mit Blick auf den Tafelberg. Der Generator für den Strom wird laufen – schließlich ist loadshedding angesagt, die aktuell mehrmals am Tag stattfindende Stromabschaltung. Dadurch sollen die reparaturbedürftigen Kraftwerke und Stromnetze des Landes vor Überlastung geschützt und zielgerichtet repariert werden. Und dann wird einfach für 2,5 Stunden der Strom abbestellt.

In der Regel passiert das aber nicht plötzlich und unerwartet, sondern durchaus kontrolliert. Die Bevölkerung und natürlich auch die Touristen können sich eine von vielen Apps aufs Smartphone laden, über die die Zeiten für die Stromabschaltung im Voraus angezeigt werden. Es gibt so genannte „stages“, die die Häufigkeit des loadsheddings bedeuten. Stage 1 ist die niedrigste Stufe mit nur geringen Abschaltzeiten, bei stage 8 wird’s dann wirklich ernst. Im Moment bewegen sich die stages zwischen 5 und 6, was ungefähr drei Abschaltungen pro Tag für 2,5 Stunden bedeutet, nachts aber auch tagsüber. Die Südafrikaner ertragen die Situation mit viel Geduld, füllen vor der Abschaltung noch ein paar Thermoskannen mit kochendem Wasser und schmeißen ihre Mini-Generatoren an. Vor allem die Restaurants, die natürlich ihre Gäste auch während der stromlosen Zeit mit leckeren Speisen versorgen wollen. Geht mal ein Generator kaputt, gibts vorübergehend nur Kaltes aus der Küche – Salate, Sushi oder Gin Tonic!

Wir freuen uns jedenfalls schon auf die kommenden knapp 5 Wochen, in denen wir Freunde und Bekannte wiedersehen, alte und neue Orte besuchen und von morgens bis abends Südafrika genießen. Unsere Reise startet wie immer in Kapstadt und führt uns dann zunächst in Richtung Norden an die West Coast bis nach Paternoster. Von dort fahren wir zurück Richtung Winelands nach Franschhoek und seit langer Zeit mal wieder nach Hermanus. Dort gibts zwar aktuell keine Wale zu sehen, aber die Region hält auch tolle Weingüter für uns parat. Von hier aus gehts weiter zum Badeurlaub nach Wilderness in die Beachvilla und weiter nach Plettenberg Bay. In diesem Jahr müssen wir leider auf Port Elizabeth/ Gqeberha verzichten, die Zeit ist einfach zu knapp. Deswegen reisen wir auch mit dem Auto zurück über Swellendam nach Bloubergstrand. Aktuell liegen die Temperaturen um und bei 27 Grad Celsius, sehr angenehm für einen Sommer am Meer. Lasst euch wieder mitnehmen auf unsere Tour, es gibt wie immer ein paar Berichte hier im Blog über unsere Erlebnisse, die mit einigen Fotoimpressionen bestückt werden. Wir sind gespannt – ihr hoffentlich auch …


5 Gedanken zu “Cape Town is calling

    1. Wünsche Euch einen guten Flug mit der Königsklasse 👑 🛫🛬 und einen schönen, erholsamen, spannenden und genussreichen Urlaub ☀️🌊🐘🦏🦒🍇🍷🍴

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